Lichtschranke

Fotoelektronische Messeinrichtung, die beim Durchfahren die exakte Zeit auslöst – Standard bei der Zeitmessung von Wertungsprüfungen.

Die Lichtschranke ist eine fotoelektronische Messeinrichtung, die bei der Zeitmessung von Wertungs- und Gleichmässigkeitsprüfungen zum Einsatz kommt. Ein Lichtstrahl wird quer zur Fahrbahn gespannt; unterbricht das Fahrzeug diesen Strahl, löst die Lichtschranke im selben Moment die Zeitmessung aus. So lässt sich die Durchfahrt auf die Hundertstelsekunde genau erfassen.

Ausgelöst wird in der Regel von der Fahrzeugfront beziehungsweise der Stossstange auf Höhe des Lichtstrahls. Häufig werden Lichtschranken geheim aufgestellt, damit die Teams nicht nur am sichtbaren Messpunkt präzise fahren. Viele Geräte haben nach dem Auslösen eine kurze Totzeit, um Doppelmessungen zu verhindern.

Eine Alternative zur Lichtschranke ist der über die Fahrbahn gelegte Druckschlauch, der die Zeit per Luftdruck auslöst – er reagiert auf die Räder statt auf die Fahrzeugfront. Eine Prüfung mit lichtschrankengesteuerter Zeitmessung wird auch Lichtschrankenprüfung genannt.

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Verwandte Begriffe

  • Gleichmässigkeitsprüfung (GLP)

    Wertungsprüfung, bei der ein Abschnitt mit möglichst konstantem, vorgegebenem Schnitt zu fahren ist. Gewertet wird die Gleichmässigkeit – nicht das Treffen einer einzelnen Zielzeit wie bei der Zeit-/Sollzeitprüfung.

  • Lichtschrankenprüfung

    Eine Gleichmässigkeitsprüfung mit lichtschrankengesteuerter Zeitmessung. Die Messung startet beim Passieren der ersten und endet an der zweiten Lichtschranke. Das Fahrzeug löst mit der Front auf Lichtschrankenhöhe aus.

  • Schlauchprüfung

    Eine Gleichmässigkeitsprüfung, deren Zeitmessung durch Überfahren von Druckluftschläuchen ausgelöst wird – ähnlich der Lichtschrankenprüfung, aber über die Räder.

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