Gleichmässigkeits-Rallye

Eine Veranstaltung, bei der möglichst gleichmässig gefahren wird. Gewertet werden die Abweichungen von der vorgegebenen Sollzeit und der zu fahrenden Durchschnittsgeschwindigkeit, meist über geheime Zeitkontrollen.

Bei einer Gleichmässigkeits-Rallye kommt es nicht auf Höchstgeschwindigkeit an, sondern darauf, einen Streckenabschnitt möglichst gleichmässig und in einem konstanten Tempo zu fahren. Vorgegeben sind eine Sollzeit und/oder eine zu fahrende Durchschnittsgeschwindigkeit; gewertet wird die Differenz zur Sollzeit sowie die festgestellten Abweichungen von der Durchschnittsgeschwindigkeit. Kontrolliert wird das über mindestens eine, meist geheime Zeitkontrolle. Die einzelne Prüfungsaufgabe innerhalb der Veranstaltung heisst Gleichmässigkeitsprüfung (GLP). Je nach erlaubten Hilfsmitteln wird in Sanduhr- und Elektronik-Klasse unterschieden.

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Verwandte Begriffe

  • Gleichmässigkeitsprüfung (GLP)

    Wertungsprüfung, bei der ein Abschnitt mit möglichst konstantem, vorgegebenem Schnitt zu fahren ist. Gewertet wird die Gleichmässigkeit – nicht das Treffen einer einzelnen Zielzeit wie bei der Zeit-/Sollzeitprüfung.

  • Bordkarte

    Vom Veranstalter ausgegebene Kontrollkarte, auf der an den Kontrollen die Ankunfts- und Durchfahrtszeiten eingetragen oder abgestempelt werden.

  • Sollzeitprüfung

    Wertungsaufgabe, bei der ein Abschnitt genau in einer vorgegebenen Sollzeit zu fahren ist; gewertet wird die Abweichung (Abk. SZP). Wortgleich mit der Zeitprüfung (ZP). Anders als die GLP zählt die einzelne Zielzeit, nicht der konstante Schnitt.

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