Durchschnittsgeschwindigkeit
Vom Veranstalter vorgegebene mittlere Geschwindigkeit, die über einen Abschnitt möglichst exakt einzuhalten ist.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist ein zentrales Element vieler Gleichmässigkeitsprüfungen. Der Veranstalter gibt einen Wert vor, etwa 50 km/h, der über einen bestimmten Abschnitt im Mittel einzuhalten ist. Nicht die Momentangeschwindigkeit zählt, sondern der Durchschnitt über die gesamte Distanz.
Der Navigator berechnet laufend, ob das Team im Soll liegt, und gleicht die gefahrene Strecke mit der verstrichenen Zeit ab. Schon kleine, dauerhafte Abweichungen summieren sich und führen zu Strafpunkten. Das präzise Halten der Durchschnittsgeschwindigkeit ist daher eine der Kernfertigkeiten im Regularity-Sport.
Glossar von A bis Z
Verwandte Begriffe
Orientierungsfahrt
Veranstaltungsform, bei der das Finden der richtigen Route nach kniffligen Roadbook-Vorgaben im Vordergrund steht – nicht die Geschwindigkeit (kurz: Ori).
TSD-Rallye
Time-Speed-Distance-Rallye: Gleichmässigkeitsformat, bei dem aus Zeit, Geschwindigkeit und Distanz vorgegebene Schnitte exakt einzuhalten sind.
Zeitprüfung (ZP)
Wertungsabschnitt, auf dem eine einzelne vorgegebene Sollzeit möglichst exakt zu treffen ist (Abk. ZP); wortgleich mit der Sollzeitprüfung (SZP). Anders als bei der GLP zählt die Ziel-Sollzeit, nicht der konstant zu haltende Schnitt.